Ayurvedische Ernährung

Gesundheit ist das Gleichgewicht aller Körperfunktionen

Das Menschenbild des Ayurveda ist die Einheit von Körper, Geist und Seele, die in ständiger Wechselwirkung mit der Umwelt steht. Der bedeutende ayurvedische Arzt Sushruta brachte dies schon vor 2500 Jahren in seiner Definition von Gesundheit zum Ausdruck: Gesundheit ist gleichbedeutend mit dem Gleichgewicht von Stoffwechsel, Verdauung, Körpergeweben und Ausscheidungen und ist abhängig vom inneren Wohlbefinden des Bewusstseins, des Geistes und der Sinne.
Der menschliche Körper durchläuft in jeder Sekunde eine Vielzahl komplexer Stoffwechselvorgänge. Auch wenn täglich viele Belastungen das innere Gleichgewicht gefährden, können Gesundheit und Leistungsfähigkeit über Jahrzehnte hinweg weitgehend aufrecht zu erhalten. Dies ist möglich durch die drei Doshas Vata, Pitta und Kapha, die quasi zwischen dem Körper und Geist vermitteln.

Der menschliche Körper durchläuft in jeder Sekunde eine Vielzahl komplexer Stoffwechselvorgänge. Auch wenn täglich viele Belastungen das innere Gleichgewicht gefährden, können Gesundheit und Leistungsfähigkeit über Jahrzehnte hinweg weitgehend aufrecht zu erhalten. Dies ist möglich durch die drei Doshas Vata, Pitta und Kapha, die quasi zwischen dem Körper und Geist vermitteln.

Ausgewogene und vollwertige Nahrung

In der ayurvedischen Ernährungslehre wird den Nähstoffen keine besondere Bedeutung beigemessen. Es gibt auch keine strengen Ernährungsregeln. Beachtet werden sollten die jeweiligen Bedürfnisse und Eigenarten eines Menschen in seiner spezifischen Umwelt und Lebenssituation. Die Nahrung sollte ausgewogen und vollwertig sein.

Der Nahrung kommt im Ayurveda die Bedeutung eines natürlichen Heilmittels zu. So können gesundheitsfördernde Wirkungen sowohl vom Geschmack als auch von den Eigenschaften und der erwärmenden oder kühlenden Wirkung der Nahrungsmittel ausgehen.

Wenn Sie sich ayurvedisch ernähren wollen, werden leicht verdauliche Speisen und maßvolle Portionen empfohlen sowie naturbelassene, frische Nahrungsmittel, die möglichst aus der Region stammen und der jeweiligen Jahreszeit entsprechen. Meiden sollten Sie Alkohol, Kaffee, kohlensäurehaltige Getränke und Schokolade. Ihr Essen sollte zudem eine Ausgewogenheit in den sechs Geschmacksrichtungen (süß, sauer, salzig, bitter, scharf, herb) aufweisen.